Im Streit um ein angebliches Geheimtreffen Rechtsextremer in Potsdam haben sieben Teilnehmer angekündigt, vor Gericht eidesstattliche Versicherungen abzugeben, um Berichte des Recherchenetzwerks „Correctiv“ zu entkräften. „Gleich sieben Teilnehmer des Potsdam-Treffens geben eidesstattliche Versicherungen ab: Entgegen der ‚Correctiv‘-Berichterstattung sei dort nicht von der Ausweisung deutscher Staatsbürger oder einer Ausweisung nach rassistischen Kriterien gesprochen worden!“, schrieb der Kölner Presserechtler Carsten Brennecke am Samstag im Kurznachrichtendienst Twitter.

Brennecke vertritt einige der Teilnehmer des Treffens, die sich nun wegen Verstößen gegen das Presserecht juristisch gegen die Berichterstattung zur Wehr setzen wollen. Die zentrale Behauptung des „Correcitv“-Teams, daß in der Villa Adlon „die Ausweisung deutscher Staatsbürger oder gar eine Ausweisung nach rassistischen Kriterien geplant worden“ sei, entbehre jeder Grundlage.

Kostenlos abonnieren: teleg.eu/s/kenjebsen
How to Use Disposable Email API in C#